Honorarberatung - unabhängig und neutral

Als registrierter Honorarfinanzanlagenberater nach § 34h GewO finanziere ich mich ausschließlich durch Gebühren meiner Kunden, analog zu z. B. Steuerberatern oder Rechtsanwälten. Diese Tatsache bietet mir den grundlegenden Vorteil vollkommener Neutralität und Unabhängigkeit im Hinblick auf die finanzielle Beratung meiner Kunden. Ich muß keine vorgegeben Vertriebsziele erreichen und kann somit allein auf Basis meiner Analyse entscheiden.

Honorarberatung - transparent

Viele Menschen glauben, daß die Beratung durch Bankberater, Versicherungsberater und Berater diverser Finanzdienstleister nahezu kostenlos sei, da in der Regel keine direkten Vergütungen an die Berater bzw. deren Unternehmen fließen. Leider ist diese These sehr weit von der Realität entfernt, weil der Kunde die Provisionen der Vetriebsmitarbeiter durch die hohen Ausgabeaufschläge und laufenden Verwaltungskosten der vetriebenen Finanzprodukte indirekt zahlt. Diese Vorgehensweise führt oftmals zum trügerischen Gefühl der Kostengünstigkeit. Allerdings belasten diese Kosten die Entwicklung des Kundenvermögens kurz- und langfristig enorm.

Im Gegensatz hierzu bietet die Honorarberatung durch einen klaren Abrechnungsschlüssel nach Stunden den Vorteil hoher Transparenz. Der Kunde weiß genau, für welche Leistungen er sein Geld ausgibt. Darüber hinaus verwende ich die kostengünstigsten Produkte, welche zur konkreten Verwirklichung des Anlageziels passen. Es werden möglichst passive Investmentprodukte verwendet, welche beispielsweise keine hohen Ausgabeaufschläge und nur sehr geringe laufende Verwaltungskosten aufweisen.

In diesem Zusammenhang möchte ich erwähnen, dass einige Länder bereits ein gesetzliches Provisionsverbot beschritten haben (z. B. Großbritannien, Niederlande) und damit in Bezug auf die Beratungsqualität positive Erfahrungen machen konnten.

Honorarberatung und passives Investieren - Ein Dream-Team

Regelmäßig empfehlen Bank- und Versicherungsberater hauseigene, aktiv gemanagte Finanzprodukte, welche oftmals mit hohen (indirekten) Kosten für das Vermögen des Kunden verbunden sind. Um die Vorteilhaftigkeit einer unabhängigen Honorarberatung und gleichzeitig die wahren Kosten der (provisionsbasierten) Beratung aktiv gemanagter Finanzprodukte zu verdeutlichen, möchte ich Ihnen beispielhaft die Kosten auf allen relevanten Ebenen aufzeigen, welche durch den Kauf eines aktiv gemanagten Aktien- oder Mischfonds einer Bank anfallen können:

  • Ausgabeaufschläge z. B. 3% – 6% der Einzahlung
  • Evtl. Rücknahmeabschläge z. B. 3% des Guthabens
  • Laufende Verwaltungskosten z. B. 1,80% p. a. (Gesamtkostenquote – Total Expense Ratio)
  • Evtl. erfolgsabhängige Gebühren z. B. 20% der übersteigenden Performance über Benchmark p. a.
  • Transaktions- und Handelskosten (aktive Fonds handeln häufiger als passive Indexfonds)
  • Depotführungsgebühren
  • Transaktionsgebühren

Um eine überdurchschnittliche Entwicklung des o. g. aktiv gemanagten Fonds zu gewährleisten, müsste das Fondsmanagement folglich die oben aufgezählten, erheblichen Kosten überkompensieren.

Die entscheidende Frage ist somit, ob dies auch in der Realität geschieht? Die Antwort ist eindeutig, wie die folgenden Diagramme verdeutlichen:

Prozentsatz der US-Aktienfonds, welche besser bzw. schlechter als der Leitindex S&P 500 abschneiden

über 5 Jahre*

  • 82,14 % schlechter als S&P 500 Index
  • 17,86 % besser als S&P 500 Index

über 3 Jahre*

  • 78,98 % schlechter als S&P 500 Index
  • 21,02 % besser als S&P 500 Index

über 1 Jahr*

  • 64,49 % schlechter als S&P 500 Index
  • 35,51 % besser als S&P 500 Index

* Quelle: SPIVA Statistics & Reports by Standard & Poors

Die Ergebnisse fallen, nebenbei bemerkt, in allen Aktienmärkten der Welt ähnlich aus, sind somit nicht nur auf den repräsentativen US-Aktienmarkt anwendbar.

Überdies verdeutlichen mehrere wissenschaftliche Studien, dass eine überdurchschnittliche Performance eines Fonds in der Vergangenheit keine Rückschlüsse auf seine zukünftige Performance zulässt. Das bedeutet, dass selbst die verhältnismäßig kleine Anzahl an Fonds, welche den Vergleichsindex in einem vergangenen Zeitraum schlagen konnten, dies in der Zukunft mit nur geringer Wahrscheinlichkeit wiederholen können.

Dies sind starke Argumente für sogenanntes passives Investieren mit günstigen Indexprodukten wie beispielsweise ETFs, welche exakt den Börsenindex (z. B. Dax, S&P 500) nachbilden. Im Vergleich zu aktiv gemanagten Produkten weisen sie sehr viel niedrigere laufende Verwaltungskosten auf (oft unter 0,2 % p. a.) und erheben keine Ausgabeaufschläge.

Die gerade vorgestellte Argumentation werden Sie höchstwahrscheinlich nicht von Ihrem Bankberater zu hören bekommen, da dieser schlicht nicht unabhängig und neutral entscheiden kann, da er meist von bestimmten Verkaufsinteressen geleitet wird.

Fazit: Im Gegensatz dazu bietet Ihnen meine Honorarberatung eine transparente Kostenstruktur, vollständige Unabhängigkeit von Produktanbietern, ein Vorgehen auf wissenschaftlich fundierter Basis und die absolute Orientierung an Ihrem Kundeninteresse!

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